Engagement

Nachhaltigkeit

Ein bedrohtes Naturjuwel kehrt zurück: Im Großen Ried bei Espasingen zeigen die ersten Kiebitze, wie erfolgreich regionale Artenschutzprojekte sein können.

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Mit großer Freude verkünden wir einen Bruterfolg bei den Kiebitzen in Espasingen.

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Jede Stimme zählt. Von Herzen teilen wir die Petition vom Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft.

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Die Nutzung von erneuerbaren Energien hat in Deutschland 2025 rund 265 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente an Treibhausgasen vermieden. Der Großteil davon entfiel mit 207 Millionen Tonnen auf erneuerbaren Strom. Das sind rund 78 %, also vier Fünftel der Emissionen, die eingespart wurden. (Bundesministerium für Umwelt und Entwicklung) LinK?

Auch wir dokumentieren jährlich unseren Energieverbrauch und veröffentlichen die Kennzahlen in unserer Umweltbilanz. 2025 produzierten unsere 3 Photovoltaikmodule insgesamt 471.945 kWh Strom. Neben dem Eigenbedarf konnten wir 373.862 kWh davon in das in das öffentliche Netz einspeisen. https://www.riegel.de/downloads.html

Jeden Tag setzen wir uns für einen bewussten Umgang mit Strom, Wasser und Gas ein. Jeder kleine Schritt zählt: während der Mittagspause das Licht in den Büros und im Lager ausschalten, Wasser nicht unnötig laufen lassen, den Rechner abends ausschalten …
Jeder kann im Alltag Verantwortung übernehmen und wichtige Ressourcen sparen.

Unser Umgang mit Energie ist ein Teil des CO2-Fußabdrucks des Unternehmens, das heißt, der Belastung für das Klima durch Treibhausgase. Wenn ihr zum Beispiel wissen wollt, wie hoch euer Energieverbrauch im Haushalt oder generell euer Carbon Footprint ist, könnt ihr hier den Rechner von myclimate ausprobieren.

Rechner myclimate

Mit unseren Elektrofahrzeugen, auch die Flurfahrzeuge in der Logistik, setzen wir auf eine Mobilität, die besser zu unserem nachhaltigen Energiekonzept passt. Den Strom dafür beziehen wir aus Ökostrom und aus unserer eigenen Stromerzeugung am Standort. Für Mitarbeitende stehen 12 Ladepunkte für PKWs und 4 Ladepunkte für E-Bikes zur Verfügung – ein praktisches Angebot für klimafreundlichere Wege im Arbeitsalltag.

Auch dort, wo Elektrofahrzeuge noch nicht die passende Lösung sind, gehen wir neue Wege. Unsere HVO-Tankstelle war 2022 die erste in der Region. Der synthetische HVO100 Kraftstoff wird aus Rest- und Abfallstoffen von Industriefetten hergestellt und kann im Vergleich zu fossilem Diesel die Emissionen von Feinstaub, Ruß und Stickoxiden deutlich reduzieren. Im Jahr 2025 hat unser Fuhrpark hier 23.385 Liter getankt.

Einer der energieaufwendigsten Eckpfeiler in der Weinbranche sind Verpackungen, das gilt für die Weinbehältnisse als auch für die Transportverpackungen. In beiden
Fällen stellen wir Produktion und Verwendung der Verpackungen auf den Prüfstand. Unser Fokus liegt auf der Vermeidung, Wiederverwendung und Recycelfähigkeit
von Materialien im gesamten Produktlebenszyklus. Auch das Gewicht, das sich beim Transport auf die Nutzbarkeit des Frachtraums, den Kraftstoffverbrauch
und damit auf die CO2-Emissionen auswirkt, spielt eine große Rolle.

Für kleinere Lieferungen bis 150 kg verwenden wir die halbe Palette aus Wellpappe (Gewicht 1,4 kg) und ersetzen so die gewichtige und im Handling aufwändige Euro-Palette aus Holz (20 kg). So sparen wir nicht nur Gewicht, sondern auch 50 % des Frachtvolumens. Die stabile halbe Palette besteht aus nachwachsenden Rohstoffen, ist wiederverwendbar und zu 100 % recyclebar. Unbeschädigte Wellpapp-Paletten überführen wir gemeinsam mit unseren Kunden in ein Mehrweg-System.

Machen Sie mit! Sammeln Sie Ihre unbeschädigten halben Paletten und melden Sie den Abhol-Wunsch direkt bei Ihrer Bestellung an. Sie erhalten von uns einen Karton, der bis zu 7 Paletten fasst. Der Karton ist bereits gelabelt und der Versand für Sie kostenfrei!

Landwirtschaft mit Zukunft

Als Mitglied des Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft e.V. setzen wir uns gemeinsam mit Bio-Herstellern, Naturkostfachhändlern und zivilgesellschaftlichen Initiativen für ein gemeinsames Ziel ein: das Zulassungsverbot gefährlicher Ackergifte bis spätestens 2035.


Ackergifte? Nein Danke!

Ackergifte machen nicht an Feldgrenzen Halt. Sie belasten Böden, Wasser, Artenvielfalt – und setzen auch Betriebe unter Druck, die bewusst ökologisch arbeiten. Die Fakten sind alarmierend: Pestizid-Wirkstoffe finden sich nicht nur im Boden, sondern längst auch in unserer Luft, in unseren Lebensmitteln und sogar in unseren Körpern. In den letzten Jahren hat das Bündnis unabhängige Studien ermöglicht, um die Gefahren von Pestiziden wissenschaftlich fundiert sichtbar zu machen. Seit April 2024 engagiert sich auch Florian Riegel im Vorstand des Vereins.

Das Bündnis reichte 2024 Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die routinemäßige Verlängerung der EU-Genehmigung für den Pestizidwirkstoff Fluopyram ein. Ein Produkt des Bayer-Konzerns und Teil der besonders besorgniserregenden PFAS-Pestizide, auch bekannt als 'Ewigkeits-Chemikalien'. Die Klage richtet sich gegen die Ablehnung eines Antrags auf interne Überprüfung der Verlängerung der Genehmigung für den Wirkstoff Fluopyram. Mit der Klage setzt das Bündnis ein deutliches Zeichen gegen Konzerninteressen, gegen politisches Wegducken und für das Vorsorgeprinzip. Das Verfahren ist derzeit noch nicht rechtskräftig abgeschlossen und gerichtliche Verfahrensschritte des EuGH offen.